Zweiter Prozesstag: Das Verfahren gegen Dr. med. Serdar Küni in Sirnak

Mitglieder der Menschenrechtsstiftung protestieren gegen die Inhaftierung Serdar Künis, April 2017. Foto: Sendika.org/Twitter

Mitglieder der Menschenrechtsstiftung protestieren gegen die Inhaftierung Dr. Serdar Künis, April 2017. Foto: Sendika.org/Twitter

Während der 80-tägigen Ausgangssperre zu Beginn des Jahres 2016 hat Dr. Serdar Küni als Arzt im Gesundheitszentrum Cizre in der Südost-Türkei gewirkt. Dort versorgte er Verwundete medizinisch, ohne ihre Namen an die militärischen Stellen weiterzuleiten. Dieses Verhalten wirft man ihm nun als „Unterstützung von Terroristen“ vor. Am 19. Oktober 2016 wurde er verhaftet und des Terrorismus angeklagt. Dr. Serdar Küni war als Präsident der dortigen Ärztekammer und Repräsentant der Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) sehr bekannt und beliebt. Der erste Prozesstag endete mit der Fortsetzung seiner Haft (siehe gemeinsame Presseerklärung von IPPNW und Connection e.V vom 14. März und meinen Prozessbericht vom 17. März 2017). Weiterlesen

Die IPPNW auf der Euregio Wirtschaftsschau

Die IPPNW Aachen auf der Euregio Wirtschaftsschau 2017. Foto: Jörg Schellenberg

Die IPPNW Aachen auf der Euregio Wirtschaftsschau 2017. Foto: Jörg Schellenberg

Es war schon beim Aufbau spannend, welche Reaktionen wir auf einem Stand zur Menschenkette von Aachen nach Tihange am 25. Juni 2017 bei der Euregio Wirtschaftsschau erleben würden. Auf einem riesigen Logo-Banner von 4 x 2,8 Metern warben die Organisatoren des Aachener Aktionsbündnises gegen Atomenergie, die IPPNW und eine Radioaktivitätsmessgruppe für die große Herausforderung einer Menschenkette von Thiange über Lüttich und Maastricht nach Aachen – eine Gesamtstrecke von 90 km. Geschätzte 60.000 Teilnehmer sind dafür zu aktivieren. Weiterlesen

Blockadeaktion am Atomwaffenstützpunkt Büchel

Blockade in Buechel 28.03.2017 Foto von Junepa / D.Schoengart

Blockade in Büchel, 28.03.2017. Foto: Junepa / D. Schöngart

Pünktlich zum Auftakt der Verhandlungen zum Atomwaffenverbot der 130 Staaten in New York haben 20 AtomwaffengegnerInnen aus verschiedenen Städten Deutschlands in Büchel die Zufahrtstore zum Atomwaffenstützpunkt Büchel blockiert. Die Blockade zielte u.a. auf die Weigerung der Bundesregierung, an diesen wichtigen Verhandlungen teilzunehmen. In der Aktionsvorbereitung im dazu parallel stattfindenden Protestcamp in der Nähe des Haupttores einigten sich die Teilnehmer schnell auf eine Blockadeaktion, um die hereinfahrende Frühschicht am Erreichen ihres Arbeitsplatzes zu hindern. Vier der dafür wichtigsten Tore wurden mit Blockadegruppen besetzt. Weiterlesen

Angekommen in Büchel: Auftakt am Atomwaffenstützpunkt

IPPNW-Protestwoche in Büchel 2016. Foto: IPPNW

IPPNW-Protestwoche in Büchel 2016. Foto: IPPNW

Am Donnerstag abend um 21.30 Uhr trafen wir, die sogenannte Vorhut, Carsten, Silke und ich, gemeinsam vor dem Haupttor des Fliegerhorstes Büchel ein – Carsten und Silke aus dem Norden, ich aus der Türkei kommend. Empfangen wurden wir durch lauten Lärm der Tornados, die offensichtlich auch bis tief in der Nacht Krieg üben. „Man merkt mal wieder, wir sind im Krieg“, bemerkte Carsten. Mindestens zehn Starts und Landungen zählten wir. Nach 45 Minuten war Gott sei Dank der „Spuk“ zu Ende und seitdem ist es bis heute, Samstag Ruhe am Büchler Himmel. Weiterlesen