Der IPPNW-Body Count im Bundestag

Inge Höger und Mitglieder der IPPNW am 26. Januar 2017 in Berlin

Inge Höger und Mitglieder der IPPNW am 26. Januar 2017 in Berlin

Am 26. Januar 2016 befasste sich der Bundestag in einer Plenardebatte mit der Großen Anfrage an die Bundesregierung zu den „Erfahrungen aus 14 Jahren Krieg gegen den Terror – eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan“. Die Anfrage wurde durch die Fraktion der „Linken“ eingebracht. Den Anstoß dazu gab die 2015 international publizierte IPPNW-Metaanalyse: „Body Count – Opferzahlen nach zehn Jahren „Krieg gegen den Terror“.

Die aktuelle Ausgabe des Body Count finden Sie hier zum Download.

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Unter Anklage: Menschenrechtsverteidiger in der Türkei

Vor Gericht: Sebnem Korur Financi, Erol Önderuglu, Ahmet Nesin und Inan Kizilkaya - Istanbul, 11. Januar 2017. Foto: TIHV/Twitter

Vor Gericht: Sebnem Korur Financi, Erol Önderuglu, Ahmet Nesin und Inan Kizilkaya – Istanbul, 11. Januar 2017. Foto: TIHV/Twitter

„Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen in der Türkei sind in Gefahr – wir Menschenrechtsverteidiger müssen jeden Tag mit neuen Angriffen der Erdogan-Regierung rechnen. Aber wir werden nicht aufgeben. Für uns sind Menschenrechte wie die Luft zum Leben“, rief Prof. Sebnem Korur Fincanci, Vorsitzende der türkischen Menschenrechtsstiftung und Trägerin des Medical Peace Work Award, den Mitgliedern der internationalen Delegation zu, die zur Prozessbeobachtung gekommen waren. Die Pathologieprofessorin, die bei zahlreichen Opfern von schweren Menschenrechtsverletzungen, national wie international, Folterspuren nachgewiesen hat, zeichnet sich durch ihre wissenschaftliche Expertise, ihren Mut und ihre Beharrlichkeit aus. Weiterlesen

Flashmobs in der Ukraine und in Russland

Flashmob in Zaporoschje, Aktion für Versöhnung wischen Russen und Ukrainern. Quelle: TV5

Flashmob in Zaporoschje, Aktion für Versöhnung wischen Russen und Ukrainern. Quelle: TV5

Russische Lieder auf ukrainischen Bahnhöfen – Ukrainische Lieder auf russischen Bahnhöfen

Es ist ein regnerischer November-Tag in Saporoschje, der ostukrainischen Metropole, in deren Nähe sich das größte Atomkraftwerk Europas befindet. Und so suchen einige Fußgänger im Bahnhof Schutz vor dem Wetter. Doch was dann geschieht, hätten sie an diesem Regentag nicht erwartet. Plötzlich stimmt ein „Reisender“ ein Lied an. Es ist ein Lied aus der Zeit der Sowjetunion, ein russisches Lied. Und allmählich stimmen auch andere Reisende in den Chor ein. Weiterlesen

Wenn die Trommel zum Orchester wird – ein Friedenskonzert für Syrien in Eggenfelden

Das Don-Bosco-Krankenhaus in Damaskus. Foto: Missionsprokur der Don Bosco Schwestern, www.fmamission.de/de/607/medikamentenhilfe-fuer-krankenhaus-in-damaskus.html

Das Don-Bosco-Krankenhaus in Damaskus. Foto: Missionsprokur der Don Bosco Schwestern, www.fmamission.de/de/607/medikamentenhilfe-fuer-krankenhaus-in-damaskus.html

Es war ein außergewöhnliches Konzert, das die ärztliche Friedensorganisation IPPNW mit anderen Initiativen in Eggenfelden veranstaltet hat. Mit der armenischen Sängerin Gayane Sureni und dem iranischen Trommler Hadi Alizadeh waren zwei Künstler zu Gast, die sich hervorragend ergänzten und im fast ausverkauften Saal lange anhaltenden Beifall bekamen. Das Konzert war als Benefizveranstaltung organisiert worden – der Erlös geht an das Don-Bosco-Missionskrankenhaus in Damaskus, das seit 1913 von italienischen Ordensschwestern betrieben wird. Dr. Jürgen Riedler, Organisator des Konzerts und langjähriges IPPNW-Mitglied, stellte das Projekt ausführlich vor, um dem Publikum deutlich zu machen, dass Eintrittsgeld und Spenden gut angelegt seien. Weiterlesen