Sechs Jahre Fukushima: Die Atomkatastrophe besteht fort

Arbeiten am AKW Fukushima, November 2016. Foto: TEPCO, http://photo.tepco.co.jp

Arbeiten am AKW Fukushima, November 2016. Foto: TEPCO, http://photo.tepco.co.jp

Sechs Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit den Folgen. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch nach wenigen Minuten sterben würde. Auch Roboter können in den hoch verstrahlten Reaktoren nicht arbeiten. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird, ähnlich wie in Tschernobyl, vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, sodass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Stürmen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen. Weiterlesen

Russland soll sich den Verhandlungen zum Atomwaffen-Verbotsvertrag anschließen

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Die Delegation in Moskau, Foto: IPPNW

Angesichts der jahrzehntelang währenden Blockadehaltung der beiden größten und stärksten Atommächte USA und Russland, Atomwaffen abzurüsten, besuchte eine international besetzte IPPNW-Ärztedelegation ihre IPPNW- Partnerorganisation in Moskau und nahm an einem Symposium zum Thema  „Gemeinsame Sicherheit“ teil. Organisiert wurde die Reise von der europäischen Vizepräsidentin Dr. med. Angelika Claußen und der finnischen IPPNW-Sektion in Zusammenarbeit mit der russischen IPPNW und dem russischen Pugwash-Komitee. Die US-amerikanischen und russischen IPPNW-Co-Präsidenten forderten in einem Brief an den russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew, dass Russland sich an den im März beginnenden Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen und dabei eine Führungsrolle übernehmen solle. Weiterlesen

Proteste gegen die dritte Afghanistan-Abschiebung

Protest vor der Bayrischen Landesvertretung 22.02.2017, Berlin Foto: IPPNW

Protest vor der Bayrischen Landesvertretung, 22.02.2017, Berlin Foto: IPPNW

Am Abend des 22. Januar 2017 startete der dritte Abschiebeflug nach Afghanistan vom Münchener Flughafen. Die Abschiebung der 18 Asylbewerber wurde von zahlreichen Protesten begleitet. Weiterlesen

Der IPPNW-Body Count im Bundestag

Inge Höger und Mitglieder der IPPNW am 26. Januar 2017 in Berlin

Inge Höger und Mitglieder der IPPNW am 26. Januar 2017 in Berlin

Am 26. Januar 2016 befasste sich der Bundestag in einer Plenardebatte mit der Großen Anfrage an die Bundesregierung zu den „Erfahrungen aus 14 Jahren Krieg gegen den Terror – eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan“. Die Anfrage wurde durch die Fraktion der „Linken“ eingebracht. Den Anstoß dazu gab die 2015 international publizierte IPPNW-Metaanalyse: „Body Count – Opferzahlen nach zehn Jahren „Krieg gegen den Terror“.

Die aktuelle Ausgabe des Body Count finden Sie hier zum Download.

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