Zwischen Extremen – ein Besuch in Indien und Pakistan

Im Nachtzug von Delhi nach Mumbai mit einigen indischen Studierenden

Im Nachtzug von Delhi nach Mumbai mit einigen indischen Studierenden. Foto: © Franca Brüggen

Ende März veranstaltete die indische IPPNW (Indian Doctors For Peace And Development – IDPD) ein internationales Seminar in Delhi zum Ächtungsvertrag für Atomwaffen, mit dem Anspruch, auch Studierende einzubinden. Daher luden sie Kelvin Kibet aus Kenia und mich, als derzeitige, internationale Studierendensprecher ein, um vor Ort einen Workshop zu leiten. Da wir einen ganzen Vormittag Zeit hatten, hatten wir uns viel vorgenommen: Ich stellte die Hibakusha-Ausstellung („Hibakusha Worldwide“) vor, Kelvin leitete eine Brainstorm- Session zur Strategie der Jugend in der IPPNW, auch die indischen Studierenden hatten Vorträge vorbereitet und zum Schluss hatten wir noch eine Übung zum Thema Lobbying vorbereitet. Weiterlesen

Russland soll sich den Verhandlungen zum Atomwaffen-Verbotsvertrag anschließen

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Die Delegation in Moskau, Foto: IPPNW

Angesichts der jahrzehntelang währenden Blockadehaltung der beiden größten und stärksten Atommächte USA und Russland, Atomwaffen abzurüsten, besuchte eine international besetzte IPPNW-Ärztedelegation ihre IPPNW- Partnerorganisation in Moskau und nahm an einem Symposium zum Thema  „Gemeinsame Sicherheit“ teil. Organisiert wurde die Reise von der europäischen Vizepräsidentin Dr. med. Angelika Claußen und der finnischen IPPNW-Sektion in Zusammenarbeit mit der russischen IPPNW und dem russischen Pugwash-Komitee. Die US-amerikanischen und russischen IPPNW-Co-Präsidenten forderten in einem Brief an den russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew, dass Russland sich an den im März beginnenden Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen und dabei eine Führungsrolle übernehmen solle. Weiterlesen