Kurdische Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast

Kurdische Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast

Kurdische Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast

Seit dem 31.8. hat die IPPNW zum fünften Mal eine Gruppe kurdischer Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast. Vier Frauen und zwei Männer, zwei aus Van und vier aus Diyarbakir, haben sich diesmal auf den Weg gemacht (und waren mit dem Flieger aus Van an der iranischen Grenze schneller in Karlsruhe als wir mit der Bahn aus Hamburg und Berlin). Start war in Karlsruhe, das seit 2016 eine Partnerschaft mit der Stadt Van hat, die allerdings aufgrund der politischen Verhältnisse zurzeit nicht mit Leben gefüllt ist. Seit 2016 hat es in Van jeweils nach den Kommunalwahlen eine Amtsenthebung der mit großer Mehrheit gewählten Co-Bürgermeister*innen gegeben, die durch staatliche Verwalter ersetzt wurden. Weiterlesen

Türkeireise 2024: Die Situation von Frauen und Kindern

Foto: IPPNW

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Frauen und Kinder wurden uns von verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Kontexten als besonders vulnerable Gruppe genannt:

  • In Diyarbakir stehen die Themen „wir verlieren unsere Jugendlichen an die Drogen“ und „Frauen kommen ohne Mittel aus den Dörfern in die Städte und sind ökonomisch abhängig. Manche müssen sich für ihr Überleben an das Militär verkaufen“ sehr im Vordergrund und werden auch meist zusammenhängend benannt, weil sie die Gesellschaft in ähnlicher Weise treffen.

Es gibt Belege dafür, dass der Staat den Drogenhandel, sogar vor den Schulen, in keiner Weise bekämpft, sondern eher fördert, damit die Jugendlichen ohne Perspektive keine politische Haltung entwickeln. Eindrücklich blieb uns dabei das Zitat eines Polizisten, der von einer Mutter auf den Drogenhandel vor der Schule ihres Sohnes angesprochen wurde und geantwortet haben soll: „Es ist doch besser, er nimmt Drogen, als dass er studiert, wegen politischer Aktivitäten im Knast landet oder in die Berge geht“. Weiterlesen

Frauen, Frieden und ein bereicherndes Wochenende

IPPNW Peace Academy 2022Jetzt sitzen wir drei Bochumerinnen hier in einem Café in Moabit, weil uns noch ein bisschen Zeit bleibt, bis der Zug nach Hause abfährt. Wir alle sind erstmal ganz still, jede in ihre Gedanken vertieft. Kein Wunder, nach diesem Wochenende am Wannsee, an dem uns die Köpfe rauchten vor lauter Input, Diskussion und neuem Wissen. Dann kommen wir doch nochmal ins Sprechen, tauschen uns aus und es ist, wie die Moderatorin der Peace Academy, Birgit Allerstorfer, in der Schlussrunde des Wochenendes vorhergesehen hat: All das, mit dem wir uns beschäftigt haben, beginnt jetzt in unseren Köpfen zu arbeiten und wird uns noch in den nächsten Tagen – und hoffentlich noch sehr lange beschäftigen. Weiterlesen

Frauen und Medizin auf dem Balkan

Bridges of Understanding

Netzwerk-Treffen in Banja Luka unter dem Motto: Women in Medicine

Seit dem Jahr 1995 werden Medizinstudierende aus den verschiedenen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens im Rahmen des IPPNW-Programms „Bridges of Understanding“ nach Würzburg eingeladen, um dort ein einmonatiges Praktikum in der Missionsärztlichen Klinik/Juliusspital (Klinikum Würzburg Mitte) zu leisten. Sie haben Einblick in die verschiedenen Fachbereiche, wohnen gemeinsam im Haus St. Michael in der Nähe des Krankenhauses und werden von IPPNW-Medizinstudierenden betreut. Alljährlich findet zudem ein Netzwerk-Treffen auf dem Balkan statt. In diesem Jahr trafen sich die Teilnehmer*innen vom 03.-05. Mai 2018 in Banja Luka in Bosnien und Herzegowina. Weiterlesen