A Journey to the Light – Intensive Diskussionen der Studierenden auf dem Weltkongress York

Von Faslane nach York: Studierende setzten radelnd ein Zeichen für den Frieden / August 2017, Faslane. Foto: IPPNW

Von Faslane nach York: Studierende setzten radelnd ein Zeichen für den Frieden / August 2017, Faslane. Foto: IPPNW

Am Wochenende vom 2. und 3. September 2017 fand die Internationale Studierendenkonferenz der IPPNW an der Universität York mit TeilnehmerInnen aus zwölf Ländern statt. Einige Mitglieder der deutschen Delegation reisten bereits am Freitag an und bezogen die Unterkunft in einem ehemaligen Kloster.

Der erste Höhepunkt der Konferenz war die Ankunft der Teilnehmer der IPPNW-Radtour, die von einem internationalen Empfangskomitee am Samstagabend begrüßt wurden. Die 13 Studierenden und ÄrztInnen aus Indien, Pakistan, Nepal, Russland, Kenia, Nicaragua und Deutschland waren in der vorangegangenen Woche unter dem Motto „A Journey from Darkness to Light“ vom schottischen Faslane aus Richtung York aufgebrochen. Täglich bis zu 100 km hinter sich lassend, hatten sie sich auf ihrem Weg mit PolitikerInnen und Interessierten zu Gesprächen und Diskussionen und natürlich zum Tee getroffen. Weiterlesen

Nordkorea Krise zeigt: Der Atomwaffenverbotsvertrag ist wichtiger denn je!

Aktion von Anti-Atomwaffen-Aktivisten im Juni 2017 während der UN-Atomwaffenverbotsverhandlungen in New York. Foto: Ralf Schlesener

Im Juli 2017 testete Nordkorea erstmalig erfolgreich seine Langstreckenrakete Hwasong-14, die eine Reichweite von über 5.500 Kilometer hat, die amerikanisches Kernland erreichen kann. Mit den fünf Atombomben, die Nordkorea bisher gezündet hat, die letzte am 09. September 2016 mit einer Sprengkraft von 10 Kilotonnen (die Atombomben, die in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt wurden. Hatten eine Sprengkraft zwischen 10 – 20 Kilotonnen), kann die USA die Tatsache, dass Nordkorea offiziell eine Atommacht – eben außerhalb des Atomwaffensperrvertrags darstellt, nicht mehr verleugnen. Das politische Ziel der USA seit dem Waffenstillstand 1953, der völlige Verzicht Nordkoreas auf Atomwaffen und eine Wiedervereinigung unter der Federführung Südkoreas, hat sich damit als unrealistisch herausgestellt. Weiterlesen

Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern

Die neuen Leitlinien der Bundesregierung

Verknotete Pistole vor der UN in New York, Foto. Ziviler Friedensdienst

Am 14. Juni 2017 hat das Kabinett der Bundesregierung die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ verabschiedet. Zunächst ist positiv zu würdigen, dass sich die Bundesregierung zu einem Frieden bekennt, der über die Abwesenheit von Krieg hinausreicht, und dass die strukturellen Ursachen gewaltsamer Konflikte wie Armut und Verletzung der Menschenrechte beim Namen genannt werden. Deutsche Politik soll werteorientiert sein, auch die Sicherheitspolitik, und die Entwicklungspolitik wird gar zu einer Zukunfts- und Friedenspolitik. So weit, so positiv. Weiterlesen

Krieg oder Frieden? Zum neuen Ost-West-Konflikt

Friedensdemonstration in Moskau im März 2015, Foto: Vladimir Varfolomeev/creativecommons.org/licenses/by/2.0

Friedensdemonstration in Moskau im März 2015, Foto: Vladimir Varfolomeev/creativecommons.org/licenses/by/2.0

Der Vortrag des Russlandexperten Kai Ehlers am 28. Mai 2017 in Hamburg

Auf Einladung der IPPNW, von Attac und den Violetten sprach der Russland-Experte Kai Ehlers zum Thema „Krieg oder Frieden? Zum neuen Ost-West-Konflikt“ (Youtube-Mitschnitt) Die in unseren Medien in der Regel verkürzten oder verschwiegenen Aspekte aus russischer Sicht kann der Referent aus seiner fast 40jährigen Erfahrung als Journalist, Publizist und Organisator wissenschaftlicher Kongresse zu Geschichte und Gegenwart Russlands darstellen. Unser Friede in Europa sei ein Scheinfriede, der die jenseitigen Kriege verursache. Um die Fülle der Konflikte zu verstehen, gab Ehlers einen Rahmen vor, der drei Elemente umfasst: Weiterlesen