Human Rights, Future Generations & Crimes in the Nuclear Age

Konferenz "Human Rights, Future Generations & Crimes in the Nuclear Age" in Basel 2017, Foto: Günter Baitsch

Konferenz „Human Rights, Future Generations & Crimes in the Nuclear Age“ in Basel 2017, Foto: Günter Baitsch

Die IPPNW, IALANA, uranium-network.org und CIDCE organisierten vom 14. bis 17. September 2017 in Basel die Konferenz Human Rights, Future Generations & Crimes in the Nuclear Age. Hier trafen ÄrztInnen, AnwältInnen, WissenschaftlerInnen und AktivistInnen aufeinander; mit dabei waren auch unsere Gäste Anthony Lyamunda und Wilbert Mahundi aus Tanzania, sowie Almoustapha Alhacen aus Niger.

Es ging einerseits um die Gefahren von Atomwaffen, mögliche Einsatzmomente und ihre Abschaffung. Andererseits wurden die oft verharmlosten Risiken radioaktiver Strahlung, insbesondere der sogenannten „Niedrigstrahlung“ mittels wissenschaftlicher Untersuchungen dargelegt. Sowohl die Atomkraft als auch die Nutzung von Atomwaffen ist angesichts der inzwischen hinreichend belegten und bekannten Gefahren eine massive Menschenrechtsverletzung und damit kriminell. Weiterlesen

Frieden für die Welt oder Frieden für sich selbst?

ie Delegation der IPPNW auf dem Nobelpreisträgertreffen in Bacerlona, Foto: Claudia Böhm

Die Delegation der IPPNW auf dem Nobelpreisträgertreffen in Bacerlona, Foto: Claudia Böhm

Vom 13. bis 15. November diesen Jahres fand das 15. Treffen der FriedensnobelpreisträgerInnen in Barcelona statt. 1999 wurde der Summit von der Michail-Gorbatschow-Stiftung ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich in wechselnden Städten weltweit statt. Überschattet von den Anschlägen in Paris versammelten sich über 700 Studierende aus aller Weltin der Hauptstadt Kataloniens, um den Podiumsdiskussionen von StellvertreterInnen verschiedener Friedensorganisationen (bspw. United Nations, Intergovernmental Panel on Climate Change, IPPNW) und Einzelpersonen (wie Oscar Arias Sanchez, Lech Walesa oder Shirin Ebadi) zu folgen. Darüber hinaus gab es zahlreiche nachmittägliche Workshops.
Aus der deutschen Sektion der IPPNW fanden sich fünf Studierende, die zusammen mit einigen anderen Europäern eher die Minderheit neben den zahlreichen amerikanischen SchülerInnen und Studierenden darstellten. Weiterlesen

Eine Stimme für die Opfer von Kleinwaffen

Der Autor Andrew Feinstein auf dem IPPNW-Kongress "Zielscheibe Mensch"

Der Autor Andrew Feinstein auf dem IPPNW-Kongress „Zielscheibe Mensch“, der vom 30. Mai – 2. Juni 2013 in Villingen-Schwenningen stattfand

Deutsche Kleinwaffenexporte haben sich in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Bundesregierung hat Genehmigungen für die Ausfuhr von Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen im Wert von 76,15 Millionen Euro erteilt. Diese schockierende Nachricht machte den internationalen IPPNW-Kongress „Zielscheibe Mensch“ in Villingen-Schwenningen zu den gesundheitlichen und sozialen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels zu einem hochaktuellen Ereignis. Mehr als 300 Gäste aus Europa, Australien, Südostasien, Nord- und Lateinamerika und Afrika diskutierten mit nationalen und internationalen Experten über die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels. Weiterlesen

Wege zum Frieden in Afghanistan

Friedenskongress „Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan“ 2012 in Bonn, © Netzwerk Friedenskooperative

Mehr als 250 TeilnehmerInnen, die Hälfte davon Afghaninnen und Afghanen, erörterten am 13. und 14. Oktober für eineinhalb Tage auf dem Friedenskongress „Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan“ im LVR-Museum Bonn die Möglichkeiten eines nachhaltigen Friedens in dem Land. Sehr unterschiedliche Gruppen des afghanischen Exils trafen sich mit Vertretern der deutschen Friedensbewegung und Besuchern aus Afghanistan selbst. Für die Veranstalter, ein Zusammenschluss aus Afghaninnen und Afghanen als auch aus VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung, liegt der Erfolg des Kongresses zuallererst in der toleranten Nutzung des erstmaligen Angebots einer Plattform für einen offenen Meinungsaustausch. Es ist für die Menschen in einem Land im Krieg nicht selbstverständlich, dass sich politisch sehr unterschiedliche afghanische Exilfraktionen mit Afghaninnen und Afghanen direkt aus der Heimat und Engagierten der deutschen Friedensbewegung in einer freundschaftlichen Atmosphäre austauschen. Weiterlesen