Flashmobs in der Ukraine und in Russland

Flashmob in Zaporoschje, Aktion für Versöhnung wischen Russen und Ukrainern. Quelle: TV5

Flashmob in Zaporoschje, Aktion für Versöhnung wischen Russen und Ukrainern. Quelle: TV5

Russische Lieder auf ukrainischen Bahnhöfen – Ukrainische Lieder auf russischen Bahnhöfen

Es ist ein regnerischer November-Tag in Saporoschje, der ostukrainischen Metropole, in deren Nähe sich das größte Atomkraftwerk Europas befindet. Und so suchen einige Fußgänger im Bahnhof Schutz vor dem Wetter. Doch was dann geschieht, hätten sie an diesem Regentag nicht erwartet. Plötzlich stimmt ein „Reisender“ ein Lied an. Es ist ein Lied aus der Zeit der Sowjetunion, ein russisches Lied. Und allmählich stimmen auch andere Reisende in den Chor ein. Weiterlesen

Zeichen für Völkerverständigung und friedliches Zusammenleben

Frauen in Gwardeisk unterstützen die Social-Media-Kampagne "We refuse to be enemies". Alexander Steffens (IPPNW) in der zweiten Reihe. Foto: privat

Frauen in Gwardeisk (Russland) unterstützen die Social-Media-Kampagne „We refuse to be enemies“.  Foto: privat

Am 21. August 2016 ist unser Friedenskonvoi bestehend aus über 70 Fahrzeugen nach insgesamt zwei Wochen und etwa 4.200 zurückgelegten Kilometern wieder am Brandenburger Tor eingetroffen. Unsere Reise hat uns durch Polen, die russische Exklave Kaliningrad und das Baltikum in das russische Kernland geführt, wo wir neben unserem Zielort Moskau auch die Städte Pskov, St. Petersburg, Twer und Smolensk besucht haben. Die Rückfahrt führte uns anschließend noch durch die Städte Minsk und Warschau.
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Kein Frieden in Europa gegen Russland

Dr. Lars Pohlmeier ist europäischer IPPNW-Präsident (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung)

Mit der Volksabstimmung auf der Krim hat die Krise in der Ukraine nochmals an Schärfe gewonnen. Die Verantwortung dafür hat viele Namen und Gesichter. Unsere Regierung, die EU und die USA gehören mit dazu. In den jüngsten Tagen hatten auf allen Seiten die Falken die Oberhand. Wollen wir die Krise lösen, muss die eskalierende Politik des Westens einer Politik der Vernunft weichen. Dass das heutige Russland unter Präsident Putin dabei kein einfacher Partner ist, ist richtig. Gleichwohl ist die aktuelle Isolationsstrategie gegenüber Russland politisch falsch und schon jetzt zum Scheitern verurteilt.

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„Endlager“ Russland

Die russische Umweltschützerin und Atomkraftgegnerin Olga Podosenowa, Sprecherin der Umweltgruppe „Ecodefense“ in der Stadt Ekaterinburg am Ural

Die russische Umweltschützerin und Atomkraftgegnerin Olga Podosenowa, Sprecherin der Umweltgruppe „Ecodefense“ in der Stadt Ekaterinburg am Ural

Die russische Umweltschützerin und Atomkraftgegnerin Olga Podosenowa, Sprecherin der Umweltgruppe „Ecodefense“ in der Stadt Ekaterinburg am Ural, lebt gerade einmal 60 km von der geschlossenen Stadt Nowouralsk entfernt. Nach Nowouralsk gelangte zwischen 1996 und 2009 abgereicherter Atommüll aus Gronau in NRW. Insgesamt schickte Gronau in diesem Zeitraum 27.000 Tonnen Atommüll in vier russische Städte. Wie viel davon nach Nowouralsk gelangte, ist jedoch ein Geheimnis. Recherchieren lässt sich diese Frage in Nowouralsk nicht, ist dies doch eine geschlossene Stadt, die nicht einmal russische Staatsbürger betreten dürfen. Weiterlesen