Von Clausewitz zu Cochrane: Plädoyer für eine starke Rolle des Gesundheitssektors in der Friedens- und Sicherheitspolitik

Ich nenne meinen Beitrag „Von Clausewitz zu Cochrane“. Denn: Es geht darum, die Dominanz des Militärischen in Entscheidungen zu Frieden und Sicherheit zu hinterfragen und die Stimme des Gesundheitssektors hörbarer zu machen – für moderne, evidenzbasierte Vorgehensweisen zum Schutz des Lebens und der Lebensperspektiven für alle. Dafür mögen hier bildhaft diese beiden Namen stehen. Weiterlesen

Was ein „Verteidigungskrieg“ für Deutschland konkret bedeuten würde

Protestaktion gegen das Bundeswehr-Sondervermögen, 03.06.2022 in Berlin. Foto: IPPNW

Aufrüsten, abschrecken, Frieden sichern – das sei in diesen Zeiten zur Landesverteidigung geboten, heißt es. Doch steigt so nicht vielmehr die – nukleare – Kriegsgefahr? Und was würde im Verteidigungsfall in Deutschland real geschehen?
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Auswirkungen des Atomwaffenverbotsvertrages

Der Atomwaffenverbotsvertrag ist notwendig, um die Debatte zu diesen Massenvernichtungswaffen zu ändern.

Wichtigster Effekt des Verbots von Atomwaffen ist eine nachhaltige Veränderung der Abrüstungsdebatte. Dies hat sich bereits mit dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages (AVV) gezeigt und wird mit weiteren Ratifikationen noch erheblich zunehmen. Insbesondere bei zukünftigen Konferenzen des Nichtverbreitungsvertrages (NVV) wird die „schweigende Mehrheit“, die keine Atomwaffen hat und Fortschritte bei der Abrüstung einfordert, geschlossener und durchsetzungsfähiger auftreten. Der Druck auf die Nuklearwaffenstaaten wächst, zugesagte Abrüstungsschritte endlich umzusetzen und echte Fortschritte in der nuklearen Abrüstung auszuhandeln.
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Sicherheit neu denken

Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik

Treffen der Initiative “Sicherheit neu denken” am 27./28. Januar 2020 in Frankfurt a.M. – Gedenken an 75 Jahre “Tag der Befreiung von Auschwitz”

Zwölf Teilnehmer*innen aus Kirchen und Friedensinitiativen haben diese Woche in Frankfurt unter der professionellen Anleitung von zwei Moderator*innen intensiv gearbeitet an der Weiterentwicklung der Initiative „Sicherheit neu denken“. Wie schaffen wir einen Paradigmenwechsel weg von der jetzigen Regierungspolitik, die „Verantwortung“ als militärische Stärke und Intervention missversteht, hin zu einer Sicherheitspolitik, die nicht mehr auf Gewalt und Krieg beruht, sondern auf Kooperation und auf dem Wohlergehen aller Menschen und der Natur? Weiterlesen