Kurdische Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast

Kurdische Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast

Kurdische Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast

Seit dem 31.8. hat die IPPNW zum fünften Mal eine Gruppe kurdischer Menschenrechtler*innen aus der Türkei zu Gast. Vier Frauen und zwei Männer, zwei aus Van und vier aus Diyarbakir, haben sich diesmal auf den Weg gemacht (und waren mit dem Flieger aus Van an der iranischen Grenze schneller in Karlsruhe als wir mit der Bahn aus Hamburg und Berlin). Start war in Karlsruhe, das seit 2016 eine Partnerschaft mit der Stadt Van hat, die allerdings aufgrund der politischen Verhältnisse zurzeit nicht mit Leben gefüllt ist. Seit 2016 hat es in Van jeweils nach den Kommunalwahlen eine Amtsenthebung der mit großer Mehrheit gewählten Co-Bürgermeister*innen gegeben, die durch staatliche Verwalter ersetzt wurden. Weiterlesen

Interkulturelle Räume schaffen: Bericht aus der Studierendenarbeit

Rückblick auf den IPPNW-PMSA Hackathon im Juli 2025

Im Juli 2025 konnten wir gemeinsam mit der Palestine Medical Students’ Association (PMSA) einen viertägigen Online-Hackathon organisieren, ein intensives, bereicherndes Projekt, das aus dem Wunsch entstand, das Refugee Camp Project (ReCap) nach einer Pause wiederzubeleben. ReCap, das ursprünglich als Präsenzprojekt in der Westbank stattfindet, ermöglicht seit Jahren den internationalen Austausch von Medizinstudierenden und schafft Raum für Begegnung, Lernen und Solidarität. Durch den Kontakt über Anne Jurema und die bisherigen ReCap-Organisator*innen kamen wir mit Areej Milhem, der aktuellen ReCap-Koordinatorin der PMSA, in Verbindung und begannen gemeinsam, dieses neue digitale Format zu entwickeln. Weiterlesen

Drohende Abschiebung des kurdischen Politikers Mehmet Çakas in die Türkei

Mehmet Çakas hat wegen der politischen Verfolgung in der Türkei in Deutschland Asyl gesucht. Er hat sechs Jahre in Deutschland gelebt und sich für die kurdische Sache vielfältig engagiert. 2021 wurde sein Asylverfahren eingestellt. Er ging nach Italien und stellte dort erneut einen Asylantrag. Aufgrund eines von Deutschland ausgestellten Haftbefehls wurde  er im Dezember 2022 in Italien in Auslieferungshaft genommen und im März 2023 an die deutsche Justiz überstellt. Anfang September wurde in Celle der Prozess gegen ihn wegen Terrorismus und Mitgliedschaft in der PKK eröffnet. Er wurde im April 2024 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Diese Strafe wäre am 4. Oktober 25 abgesessen. Nun soll Çakas am 28. August 2025 aus der Haft in die Türkei abgeschoben werden. Weiterlesen

Freiheit für Abdullah Öcalan – Politische Lösung der kurdischen Frage

Foto: IPPNW

Foto: IPPNW

Internationale Konferenz in Rom am 11. und 12.04.2025

Über 300 Delegierte aus 16 Ländern, u.a. aus Argentinien, Mali und Südafrika, trafen sich (zum Teil digital) in Rom um über den Verlauf der Kampagne in den verschiedenen Ländern zu informieren.

Die Delegierten sind Gewerkschafter*innen, Jurist*innen, Politiker*innen, Menschenrechtler*innen,  kurdische Aktivist*innen und eine italienisch-deutsche Antifa Jugendgruppe. Dazu eine Delegation der DEM-Partei aus der Türkei und eine Sprecherin der Autonomieverwaltung Nord- und Ost Syrien. Im Mittelpunkt stand der aktuelle Aufruf Öcalans für Frieden und eine demokratische Gesellschaft vom 27. Februar 2025. Weiterlesen