„Die Klimakrise ist ein medizinischer Notfall“

Klima-Mahwache in München

Ende April haben Ärzt*innen, Pflegekräfte und Studierende aus dem Gesundheitssektor 36
Stunden lang am Goetheplatz in München auf einer improvisierten Intensivstation
die kranke Erde versorgt. Damit machte die Münchner Aktionsgruppe der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) deutlich, wie stark die Gesundheit der Menschen und die des Planeten durch die Klimakrise bedroht ist und dass jetzt
Einsatz gefordert ist. Weiterlesen

Eine Fake-Debatte: Der sogenannte Wissenschaftsstreit unter Lungenärzten über Luftverschmutzung

Foto: Martin Fisch, CC BY-SA 2.0 (Bild bearbeitet)

Foto: Martin Fisch, CC BY-SA 2.0 (Bild bearbeitet)

In den letzten Tagen tobt in den Medien (bei tagesschau.de, ZDF, Hart aber Fair, Cicero, Bild und heute bei Anne Will) ein angeblicher „Wissenschaftsstreit unter Lungenfachärzten“ zu den gesundheitlichen Auswirkungen und den Grenzwerten von Feinstaub und NOx – nachdem der selbsternannte Experte und emeritierte Professor Dieter Köhler mit seinen Interviews und einer „Stellungnahme zur Gesundheitsgefährdung durch umweltbedingte Luftverschmutzung, insbesondere Feinstaub und Stickstoffverbindungen (NOx)“ große Medienresonanz ausgelöst hat. Zum Sachverhalt siehe auch den Eintrag zu Dieter Köhler bei Wikipedia (Abruf am 26.1.2019)

Die Gruppe um den Lungenarzt Köhler ist klein: Etwas über 100 von 3.800 angeschriebenen Fachkolleg*innen haben seine Stellungnahme unterzeichnet. Weiterlesen

Eintauchen in ein anderes Gesundheitssystem

Global Health Summer School 2018 in Kilifi, Kenya, Foto: Daniel Mutonga

Die Global Health Summer School in Kilifi, Kenia

Mitten in der Lernzeit für mein 2. Staatsexamen kam plötzlich eine unerwartete E-Mail über den IPPNW-Studierenden-Verteiler mit dem Hinweis auf eine Global Health Summer School in Kenia. Gar nicht so schlecht, dachte ich, und schon war meine Bewerbung abgeschickt (und über die nächsten Lerntage wieder vergessen).

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Die Doppelmoral der Regierung

Fotos von Jakob Huber/Campact, CC BY-SA 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Foto: Jakob Huber/Campact, CC BY-SA 2.0, creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0

Hohe Zäune, Stacheldraht, Schießbefehle, Ausreisesperren, biometrische Pässe, Blockierung der Grenzen durch aufgerüstetes Militär und Soldaten, Internierungslager, Einsperren von Menschen, die ihr Land verlassen wollen – bis in den 80er Jahren eine im Westen zu Recht kritisierte blutige Praxis osteuropäischer Staaten, die glücklicherweise dann an den eigenen Widersprüchen in sich zusammenbrach. Es waren die Menschen selbst, die dieses unfreie Kontrollregime über die eigenen Bürger zu Fall brachten.

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