Internationale IPPNW trifft sich in Wien

Internationale IPPNW in Wien. Foto: Xanthe Hall

Internationale IPPNW in Wien. Foto: Xanthe Hall

Am 22.6.gab es abends ein internationales Treffen aller IPPNW-Mitglieder, die bei der ersten Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag anwesend waren. Vertreten waren Mediziner*innen, Studentierende, pensionierte Ärzt*innen und Mitarbeiter*innen – auch einzelne Mitglieder von ICAN nahmen teil. Sie kamen aus Deutschland, Österreich, den USA, Norwegen, Indien, Costa Rica, Nigeria, Polen, Kenia und den Niederlanden. Geworben wurde dafür, dass die  Internationale IPPNW zu einer Vereinigung auch für Nichtmediziner*innen wird, die die Ziele der IPPNW unterstützen. Sie sollen in Zukunft besser an der Arbeit des Vereins beteiligt werden und zu Veranstaltungen und Seminaren verstärkt eingelande werden.

Sigrid Klose Schlesier ist IPPNW-Mitglied.

„Ein neues Klima für den Frieden“

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern“. Plakat: FES

Am 21. September kamen drei interessante Sprecher*innen zusammen um am Weltfriedenstag unter dem Motto „Klimawandel bekämpfen.Gewalt verhindern“ über die Zusammenhänge zwischen Klimaveränderungen und Krieg zu diskutieren. Thema war zudem die Rolle der Vereinten Nationen in Anbetracht ihres 75. Geburtstages, die Versicherheitlichung des Klimadiskurses und die Lehren, die wir aus der Covid-19 Pandemie ziehen können.
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Gewarnt – Wovor?

Ein Kranich warnt vor Gefahren. "Kurzfilm zur Warnung der Bevölkerung" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz u. Katastrophenhilfe (Screenshot) https://www.youtube.com/watch?v=5TmIzOEuf4k

Ein Kranich warnt vor Gefahren. „Kurzfilm zur Warnung der Bevölkerung“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Screenshot) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=5TmIzOEuf4k

 

Eine Warnung zum ersten bundesweiten Warntag nach der Wiedervereinigung

Es kommt selten vor, dass meine Großmutter vom Krieg erzählt. Danach gefragt, winkt sie häufig ab: „Das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen“. Dabei sind es nicht einmal die Erinnerungen an unmittelbare Kriegshandlungen, die sie erschrecken lassen. Wie bei Patient*innen, die nach einer Chemotherapie bereits bei dem Gedanken an die Chemotherapie oder bei dem Gang in das Krankenhaus die mit der Therapie verbundene Übelkeit verspüren, löst der Gedanke an den Fliegeralarm Angst aus. Eine Angst, die sie und viele Menschen ihrer Generation noch lange begleitet, da auch über das Ende des Krieges hinaus regelmäßige Probealarme durchgeführt wurden. Diese Probealarme waren wie das atomare Wettrüsten zwischen Ost und West Ausdruck des kalten Krieges. Erst mit dessen offiziellem Ende 1989 wurde das Sirenennetz zurückgebaut und die bundesweiten Probealarme eingestellt. – Bis heute! Weiterlesen