Seid Menschen!

Einweihung des Mahnmals für die fünf ermordeten Zwangsarbeiterinnen auf dem Friedhof Niederkrüchten.

Am 9. Mai 2026 fand die Enthüllung eines Mahnmals für fünf ermordete sowjetische Zwangsarbeiterinnen auf dem Friedhof Niederkrüchten und die Verlegung von fünf Stolpersteinen statt, die maßgeblich von der Regio-Mönchengladbach-Viersen initiiert wurde. Herbert Hochheimer (IPPNW) hielt eine Rede zu dem Anlass:

Gestern vor 81 Jahren endete mit dem 2. Weltkrieg in Europa auch die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland. Nach mehr als 81 Jahren gibt es kaum noch direkte Erinnerungen von lebenden Personen. Aber es gibt die vielfach aufgeschriebenen Erinnerungen inzwischen Verstorbener und es gibt die Ergebnisse von Forschungen in Quellen und Archiven. Diese neue Gedenkstelle ist ein Beispiel für die notwendige Arbeit, Ereignisse der Vergangenheit ans Licht zu holen, um Gedenken möglich zu machen und so unserer Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden. Weiterlesen

Der Tag, als die Sonne auf die Erde fiel

Dr. Masao Tomonaga auf dem IPPNW-Weltkongress in Nagasaki. Foto: Dr. Helmut Lohrer

2. Oktober 2025, Tag 1 des IPPNW-Weltkongresses in Nagasaki

Wir sind angekommen in Nagasaki am anderen Ende des Planeten – und irgendwie doch zuhause. Zum 24. Mal treffen sich Aktive aus 40 Ländern zum Weltkongress der IPPNW. Die Entscheidung für den Kongress in Japan begründet sich vir allem durch die 80. Jahrestage der Atombomben-Abwürfe. Noch gibt es fast 100.000 Überlebende, die Zeugnis ablegen können von den schrecklichen Geschehnissen im August 2045. Weiterlesen

Neue Freundschaften und Einblicke in vielfältiges Engagement

Internationaler IPPNW-Studierendenkongress 2025

Internationaler IPPNW-Studierendenkongress 2025

Der Internationale IPPNW-Studierendenkongress 2025

Nachdem sich der Großteil der angemeldeten Studierenden am 1. Oktober 2025 zwischen 08:30 Uhr und 09:00 Uhr im Foyer der Dejima Messe in Nagasaki registriert hatte, ergriff Kanon Nakaishi (Japanische Student Representative) das Mikrofon. Ihre willkommen heißenden Worte richtete sie an ca. 50 Studierende aus über zehn Ländern, die sich für den Studierenden-Kongress einen Tag vor dem 24. IPPNW-Weltkongress in Nagasaki eingefunden hatten. Weiterlesen

Interkulturelle Räume schaffen: Bericht aus der Studierendenarbeit

Rückblick auf den IPPNW-PMSA Hackathon im Juli 2025

Im Juli 2025 konnten wir gemeinsam mit der Palestine Medical Students’ Association (PMSA) einen viertägigen Online-Hackathon organisieren, ein intensives, bereicherndes Projekt, das aus dem Wunsch entstand, das Refugee Camp Project (ReCap) nach einer Pause wiederzubeleben. ReCap, das ursprünglich als Präsenzprojekt in der Westbank stattfindet, ermöglicht seit Jahren den internationalen Austausch von Medizinstudierenden und schafft Raum für Begegnung, Lernen und Solidarität. Durch den Kontakt über Anne Jurema und die bisherigen ReCap-Organisator*innen kamen wir mit Areej Milhem, der aktuellen ReCap-Koordinatorin der PMSA, in Verbindung und begannen gemeinsam, dieses neue digitale Format zu entwickeln. Weiterlesen