Atombomben rund um Aachen

Ausstellung Hibakusha Weltweit in der Aachener Citykirche. Foto: IPPNW

Ausstellung Hibakusha Weltweit in der Aachener Citykirche. Foto: IPPNW

Anlässlich der 75. Jahrestage der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki fand in Aachen vom 3.- 9. August 2020 die Ausstellung „Hibakusha Weltweit“  statt. Am 5. August 2020 eröffnete die Regionalgruppe Aachen gemeinsam mit drei weiteren Friedensorganisationen feierlich die Ausstellung in der 600 Jahre alten ehemaligen Klosterkirche St. Nikolaus mitten in Aachen. Unter strengen coronakonformen Sicherheitsvorkehrungen konnten erfreulicherweise 70 geladene Gäste und zehn Akteure mit Mund-Nase-Masken an der Vernissage teilnehmen. Weiterlesen

Blockadeaktion in Büchel

Auflösung der Sitzblockade am Lüzerather Tor,  Foto: Lothar Eberhardt

Am 8. Juli 2019 haben wir – insgesamt 16 friedensbewegte Menschen – das sogenannte „Lüzerather Tor“ des Fliegerhorstes Büchel in der Eifel blockiert, auf dessen Gelände noch 20 Atombomben lagern. Als wir um 8 Uhr an jenem Tor ankamen, wartete dort schon viel Polizei, die, als wir unsere Autos neben der Zufahrtsstraße parkten, sofort vor dem Tor eine Kette bildete. Vor dieser ließen wir uns zwecks Sitzblockade nieder. Weiterlesen

Aktions- und Protestwochenende in Büchel

Bombenballett in Büchel 2019. Foto: Ralf Schlesener

Bombenballett in Büchel 2019. Foto: Ralf Schlesener

Auch dieses Jahr kamen am ersten Juliwochenende zahlreiche Friedensaktivist*innen am Militärstützpunkt Büchel in der Eifel zusammen, um im Rahmen des Aktionsfestivals für ein atomwaffenfreies Deutschland zu demonstrieren. Die knapp 120 Teilnehmer*innen erwartete ein buntes Programm aus verschiedenen Workshops, Konzerten und viel Zeit für den Austausch. Unter ihnen befanden sich viele altbekannte Gesichter. Das Festival zog aber auch viele junge Menschen an. Neben den zahlreichen Studierenden sorgte auch die zehnköpfige Delegation der US-Friedensbewegung, für eine bunte, internationale Mischung im Camp. Weiterlesen

Die IPPNW-Woche in Büchel

Aktion vor dem Haupttor im Rahmen der IPPNW/ICAN-Protestwoche in Büchel 2018, Foto: Carsten Orth

Bei den Tagen der Aufklärung im Rahmen der IPPNW-Protestwoche in Büchel schwärmten IPPNW-Ärzt*innen mit Informationsmaterial in die Kleinstädte Kaisersesch, Ulmen und Brauheck aus, dort, wo viele Beschäftigte mit ihren Familien wohnen. Nicht wenige Menschen konnten wir in Gespräche verwickeln. Dabei stellte sich heraus, dass viele den Abzug der Atomwaffen durchaus befürworten, aber skeptisch sind, ob er überhaupt durchsetzbar ist. „Die da oben machen doch das, was sie nur wollen“ oder „Wir können doch nichts machen“ war eine häufige Reaktion. Nur wenige befürworten die Existenz von Atomwaffen in Büchel. Einige freuten sich, dass wir vor Ort präsent sind. Aber gemeinsam vor dem Haupttor zu demonstrieren, wagen nur die wenigsten aus der Region. Weiterlesen