Büchel: Mit Musik und Sonnenblumen gegen die atomare Aufrüstung

Protestaktion mit Musik und Sonnenblumen am Fliegerhorst Büchel

Foto: IPPNW

Anlässlich der Jahrestage von Hiroshima und Nagasaki fanden sich am Atomwaffenstützpunkt Büchel zahlreiche Friedensaktivist*innen zu kreativen Aktionen und Mahnwachen zusammen. Das Aktionsbündnis Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) hatte zu den Aktionstagen vom 20. bis 26. Juli 2026 eingeladen. Deutschland ist noch immer nicht atomwaffenfrei – im Gegenteil. Es galt, 30 Jahre Widerstand gegen die Stationierung US-amerikanischer Atomwaffen zu würdigen und daran zu erinnern, Folgendes zu anzumahnen: Weiterlesen

Was ein „Verteidigungskrieg“ für Deutschland konkret bedeuten würde

Protestaktion gegen das Bundeswehr-Sondervermögen, 03.06.2022 in Berlin. Foto: IPPNW

Aufrüsten, abschrecken, Frieden sichern – das sei in diesen Zeiten zur Landesverteidigung geboten, heißt es. Doch steigt so nicht vielmehr die – nukleare – Kriegsgefahr? Und was würde im Verteidigungsfall in Deutschland real geschehen?
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„Für Eure Kriege zahle ich nicht“ – 20-tägige Erzwingungshaft in der JVA Bützow

Elu IskeniusWegen meiner Weigerung, ein Bußgeld von 500 Euro einfach an die Staatskasse abzuführen und stattdessen lieber dieses Geld für die Unterstützung von Kriegsdienstverweigerern, -entziehern und Deserteuren an die Organisation Connection e. V. zu spenden, ganz nach dem Motto: „Für Eure Kriege zahle ich nicht“ soll ich nun für 20 Tage in Erzwingungshaft.

Zur Erinnerung: Am 18. September 2020 betraten wir mit fast 30 Personen Europas modernsten Kriegsübungsplatz. Der Truppenübungsplatz in der Altmark mit der Übungsstadt Schnöggersburg, einer Geisterstadt zum Häuserkampf üben mit Hochhäusern, kleinen Einfamilienhäusern, einem künstlichen Fluss, einer Kirche, einer Moschee, einem Museum (leer), einem Flughafen und 1,8 km Autobahnpiste ist Europas modernster Truppenübungsplatz, durch den alle Soldat*innen als Vorbereitung auf ihre Auslandseinsätze durch müssen. Weiterlesen

Abschiebungen nach Afghanistan: Ein schreiendes Unrecht

Aus dem Report "Gesundheitliche Folgen von Abschiebung". Grafik: IPPNW

Aus dem Report “Gesundheitliche Folgen von Abschiebung”. Grafik: IPPNW

Die Bundesregierung will weiterhin verzweifelte und angstvolle Menschen ins Kriegsland Afghanistan abschieben. Und das trotz massiver Bedenken der afghanischen Regierungsbehörden, die Deutschland um einen Abschiebestopp gebeten haben, weil sie für den Schutz der zurückgeschickten Menschen nicht mehr garantieren wollen. Wie Pro Asyl erfahren konnte, wird die afghanische Regierung durch den Botschafter Deutschlands bedrängt, die geplante Abschiebung zu akzeptieren. Am 23. Juli war schon bekannt geworden, dass der geheimgehaltene Lagebericht des Auswärtigen Amtes die Situation in Afghanistan anscheinend bewusst verharmlost. Offensichtlich geht es hier nur noch um Wahltaktik – das Leben der zu uns geflüchteten Menschen scheint für die Bundesregierung zweitrangig zu sein. Weiterlesen