
Protest gegen den Angriff der USA auf Venezuela auf dem Times Square in New York, 03.01.2026. Foto: SWinxy / CC BY 4.0 (Bild beschnitten)
Das militärische Vorgehen der USA gegen Venezuela wirft grundsätzliche Fragen nach den Prinzipien der amerikanischen Außenpolitik auf. Während die Trump-Regierung den Zugriff auf die größten Ölreserven der Welt und die Schwächung chinesischer und russischer Einflusssphären anstrebt, untergraben solche Interventionen die Glaubwürdigkeit des Westens. Das Quincy Institute for Responsible Statecraft, eine einflussreiche US-Denkfabrik, die auf die Außenpolitik der Vereinigten Staaten spezialisiert ist, warnt in seiner aktuellen Stellungnahme [1] vor den Folgen einer solchen rücksichtslosen Interventionspolitik:
„Der Angriff der Trump-Regierung auf Venezuela widerspricht allem, was wir erreichen wollen. Militärische Gewalt ist nur als Reaktion auf eine klare, glaubwürdige und unmittelbare Bedrohung der Sicherheit der Vereinigten Staaten oder ihrer Vertragsverbündeten gerechtfertigt. Venezuela, unabhängig von seinen internen Funktionsstörungen oder Verbindungen zum internationalen Drogenhandel, stellt keine solche Bedrohung dar.“ Weiterlesen