Das Ende des INF-Vertrages: Welche Rolle kann Europa jetzt einnehmen?

Egon Bahr Symposium 2019 in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin am 23.09.2019, Foto: IPPNW

Der INF-Vertrag ist ein historisches Rüstungskontrollabkommen. Er war seit dem 1. Juni 1988 in Kraft und galt in den letzten drei Jahrzehnten als ein zentrales Element der internationalen Sicherheitsarchitektur. Der als Wendepunkt des Kalten Krieges geltende Vertrag führte zur Abschaffung aller landgestützten ballistischen Raketen und Marschflugkörper mit kürzerer Reichweite von 500 bis 1.000 Kilometern sowie mit einer mittleren Reichweite von 1.000 bis 5.500 Kilometern. Weiterlesen

Fortunas Tochter – Europa in der Krise. Auszüge aus der grünen Zukunftswerkstatt Europa

Foto: Niccolo Caranti, "Europe", (CC BY-NC 2.0)

Foto: Niccolo Caranti, „Europe“, (CC BY-NC 2.0)

Über die Zukunft Europas und das Fortbestehen der EU diskutierten am 4. März 2016 in Berlin Abgeordnete des Bundestags und der Europäischen Parlaments, ExpertInnen, Studierende und interessierte BürgerInnen. Nach dem aufdringlichen Security-Check begrüßte uns ein in den Farben der Grünen-Fraktion gehaltenes Foyer mit einem kleinen Frühstück aus Croissants und Club Mate. Besonders auffällig war die hohe Presse-Präsenz. Im Zentrum der Konferenz stand verschiedene relevante Aspekte zur Europapolitik; sowohl wirtschaftliche wie politische, also auch ideelle Fragen sowie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. Visionär und mit einer nicht geringen Portion Pathos stellte Anton Hofreiter in seiner Eröffnungsrede seine Thesen zur Zukunft Europas dar: Mut zu Veränderung, Ja zu Europa! Weiterlesen