Refugee Camp Project: Einblicke in andere Lebensrealitäten

Teilnehmer*innen des Refugee-Camp-Projekts in Palästina.

In Bethlehem und Abu Dies, Palästina fand vom 3. bis 31 August 2019 – wie jedes Jahr – das Refugee-Camp-Projekt (ReCaP) statt. Organisiert wird dieses Projekt von palästinensischen Medizinstudierenden, die meist bereits in der Medizinstudierenden-Vertretung IFMSA (International Federation of Medical Students‘ Associations) der Al Quds Universität aktiv sind. Hauptverantwortlich für die diesjährige Planung und voraussichtlich auch für die kommenden Jahre war Batool Ammar. Weiterlesen

Leben in Hebron: Wer bleibt, wird zermürbt

Hashem vor seinen Olivenbäumen.

Hashem vor seinen Olivenbäumen. Foto: Sonja Siegel

Die Medizinstudentin Sonja Siegel ist mit dem Austauschprogramm “ famulieren und engagieren“ derzeit für zwei Monate in Bethlehem. Hier berichtet sie über einen besonderen Besuch in Hebron:

Am Sonntag war ich erneut in Hebron. Nachdem ich das letzte Mal eine Tour mit ehemaligen israelischen Soldaten mitgemacht hatte, war ich diesmal mit einem palästinensischen Führer unterwegs: Hashem. Die anderen deutschen Famulanten und ich hatten ihn vergangenen Dienstag im Alternative Information Center kennengelernt, als seine Frau und er über die Situation in Hebron auf der Shuada-Street berichteten. Weiterlesen

Es tut sich was in Japan

Patrick Schmidt bei einem gemeinsamen Abendessen mit AnwohnerInnen Fukushimas und MitarbeiterInnen der Fukushima Collaborative Clinic. Foto: Patrick Schmidt

Patrick Schmidt bei einem gemeinsamen Abendessen mit AnwohnerInnen Fukushimas und MitarbeiterInnen der Collaborative Clinic. Foto: Patrick Schmidt

Patrick Schmidt ist Medizinstudent aus Leipzig. Mit dem Austauschprogramm “famulieren und engagieren” ist er derzeit für zwei Monate in Japan. Hier berichtet er über seinen Besuch in der Präfektur Fukushima:

Am letzten Wochenende war ich nun in der Präfektur Fukushima. Ich muss zugeben, dass ich vorher gemischte Gefühle hatte. Einerseits wollte ich mir endlich selbst ein Bild über den Zustand der Region und die Gefühle der Menschen machen, abseits von dem, was das Staatsfernsehen sendet. Auf der anderen Seite war mir schon ein wenig mulmig zumute, angesichts der Berichte, dass es auch außerhalb der Sperrzone viele Hotspots mit stark erhöhten Strahlenwerten geben soll. Meine Familie und Freunde waren alle sehr beunruhigt und ich musste ihnen versichern, dass ich mich nicht in Gefahr begebe und die Sperrzone nicht betrete. Weiterlesen