Die Zukunft der nuklearen Rüstungskontrolle und des Nichtverbreitungsvertrags

Unter Leitung des Abgeordneten Mathias Höhn fand am 3. März 2020, ein Fachgespräch des Unterausschusses „Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“ statt. Thema war die Zukunft der internationalen Verträge zur Atomwaffenregulierung und der Kontrolle dieser Waffen.
Fünf Expert*innen aus verschiedenen Stiftungen und Instituten, darunter auch Xanthe Hall, Koordinatorin der politisch-strategischen Arbeit und Atomwaffenexpertin bei der IPPNW Deutschland, referierten und standen den Abgeordneten für Fragen zur Verfügung. Weiterlesen

ICAN Paris Forum 2020

Setsuko Thurlow und Beatrice Fihn, Quelle: ICAN Deutschland

Am 14. und 15. Februar 2020 fand das internationale Paris Forum statt, das von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) und ICAN Frankreich organisiert wurde. Unter dem Motto „How to Ban Bombs and Influence People“ kamen ungefähr dreihundert Friedensaktivist*innen aus der ganzen Welt zusammen. Während dieser zwei intensiven Tage durften wir beeindruckenden Geschichten lauschen und sehr inspirierende Menschen kennenlernen. Weiterlesen

Blockadeaktion in Büchel

Auflösung der Sitzblockade am Lüzerather Tor,  Foto: Lothar Eberhardt

Am 8. Juli 2019 haben wir – insgesamt 16 friedensbewegte Menschen – das sogenannte „Lüzerather Tor“ des Fliegerhorstes Büchel in der Eifel blockiert, auf dessen Gelände noch 20 Atombomben lagern. Als wir um 8 Uhr an jenem Tor ankamen, wartete dort schon viel Polizei, die, als wir unsere Autos neben der Zufahrtsstraße parkten, sofort vor dem Tor eine Kette bildete. Vor dieser ließen wir uns zwecks Sitzblockade nieder. Weiterlesen

Aktions- und Protestwochenende in Büchel

Bombenballett in Büchel 2019. Foto: Ralf Schlesener

Bombenballett in Büchel 2019. Foto: Ralf Schlesener

Auch dieses Jahr kamen am ersten Juliwochenende zahlreiche Friedensaktivist*innen am Militärstützpunkt Büchel in der Eifel zusammen, um im Rahmen des Aktionsfestivals für ein atomwaffenfreies Deutschland zu demonstrieren. Die knapp 120 Teilnehmer*innen erwartete ein buntes Programm aus verschiedenen Workshops, Konzerten und viel Zeit für den Austausch. Unter ihnen befanden sich viele altbekannte Gesichter. Das Festival zog aber auch viele junge Menschen an. Neben den zahlreichen Studierenden sorgte auch die zehnköpfige Delegation der US-Friedensbewegung, für eine bunte, internationale Mischung im Camp. Weiterlesen