Weltweiter Widerstand gegen Killer Roboter

Internationale Konferenz fordert verbindliches Verbot autonomer Waffensysteme

Aktion der Kampagne gegen Killer Roboter vor dem Brandenburger Tor, Foto: Ralf Schlesener

Vom 21. bis zum 23. März 2019 haben sich in Berlin internationale Teilnehmer*innen einer Konferenz zum Verbot von Killer Robotern getroffen. Diese Bezeichnung für autonome Waffensysteme klingt im ersten Moment nach Science Fiction – doch leider ist sie es nicht. Bereits jetzt werden automatisierte Waffen in Kriegen getestet und an Grenzen eingesetzt. Noch ist die Entwicklung nicht abgeschlossen. Deshalb fordert die Initiative „Campaign to Stop Killer Robots“ eine internationale Ächtung, noch bevor die neuen Tötungsmaschinen sich weltweit verbreiten. Weiterlesen

Auf dem Weg zum „Killerroboter“?

Das FONAS Fachgespräch zu bewaffneten Drohnen

Predator Drohne, Foto: Doctress Neutopia, CC BY-NC-SA 2.0

Eine Drohne des Typs „Predator“

Am 08. März fand in Berlin ein Fachgespräch des Forschungsverbunds Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit (FONAS) zum Thema „Bewaffnete Drohnen – Gefahren und Rüstungsbegrenzung“ statt. Eine gute Gelegenheit, sich darüber zu informieren, welche Meinung friedensbewegte Naturwissenschaftler zu diesen sogenannten Kampfdrohnen haben.

Zu Beginn des Gesprächs brachte Noel Sharkey, Professor an der Universität Sheffield, den Zuhörern erst einmal den Stand der Forschung bezüglich unbemannter Flugkörper nahe. Eigentlich reichen diese Informationen bereits aus, um sich ernsthafte Sorgen zu machen. Denn bereits heute verfügen 76 Länder über die nötige Technologie für (unbewaffnete wie bewaffnete) Drohnen, wobei der Trend zur Anschaffung von unbemannten Flugkörpern weltweit rapide steigt. So äußerten sich chinesische Offizielle etwa dahin gehend, dass man nur zu gerne die Marktlücke in der Rüstungsindustrie schließen werde, die dadurch entstehe, dass die USA ihre Drohnen-Technologie nur sehr zurückhaltend exportierten. Weiterlesen