Den Frieden leben: Das Welttreffen der NobelpreisträgerInnen

Tawakkol Karman und Dr Shirin Ebadi auf dem Weltkongress der Friedensnobelpreisträger

„Schiiten und Sunniten, wir sind alle nur Menschen, da machen wir keine Unterschiede.“ Tawakkol Karman und Dr. Shirin Ebadi auf dem Nobelpreisträgertreffen in Rom. / Foto: Noah Ayadi

Vom 11.-14. Dezember 2014 fand in Rom der 14. Weltkongress der Friedensnobelpreisträger mit dem Thema „Peace. Living it!“ statt. Da die IPPNW 1985 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, gab es für Studierende der IPPNW die Möglichkeit, daran teilzunehmen und in Podiumsdiskussionen und Workshops mit den NobellaureatInnen über eine friedlichere Welt zu diskutieren. Der Kongress hätte ursprünglich in Südafrika stattfinden sollen, aber nachdem die südafrikanische Regierung dem Dalai Lama auf Drängen von China kein Visum erteilt hatte, wurde der Kongress nach Rom verlegt. Dort kamen mehrere hundert Menschen zusammen: Nobelpreisträger, Mitglieder der Preisträgerorganisationen, RegierungsvertreterInnen, Studierende, SchülerInnen und natürlich VertreterInnen der Presse.
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Gesundheit als Wirtschaftsgut

IPPNW-Global Health Summer School 2014

IPPNW-Global Health Summer School 2014

Bei der vierten Global Health Summer School „From the Power of the Markets to the Health of the People“ vom 14.–20. September 2014 in Berlin ging es um die Privatisierung von Gesundheit, die marktgerechte Restrukturierung des Gesundheitssektors, die sich in einer „Medikalisierung“ des Lebens und einer Kommerzialisierung von Gesundheit äußert. Besorgniserregend ist dabei, dass durch die Entstehung einer regelrechten Industrie Gesundheit von einem öffentlichen Gut und Menschenrecht immer mehr zum Wirtschaftsgut wird. Und somit Profitinteressen an die Stelle einer sozialen Verantwortung rücken. Organisatoren der Summer School und der anschließenden Konferenz „Corporate Capture of Health – a Threat to Science and Democracy?“ waren die IPPNW und die Charité Universitätsmedizin Berlin. Weiterlesen

Next generation

Frederik Holz ist Studierendensprecher der deutschen Sektion der IPPNW.

Frederik Holz ist Studierendensprecher der deutschen Sektion der IPPNW.

Nach der „Nacht der Kulturen“, die uns einen guten Überblick über die vielfältige Landkarte der Speisen und (vor allem) Getränke unserer Kulturen und Völker gab – und bei einigen sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat – kamen nicht mehr alle vollkommen ausgeschlafen zur Präsentation der IPPNW-Biketour durch Kasachstan am zweiten Tage des IPPNW-Studierendenkongresses. Weiterlesen

Wiedersehen in Kasachstan

Carlotta Conrad ist Medizinstudentin und Mitglied im Vorstand der deutschen Sektion der IPPNW.

Carlotta Conrad ist Medizinstudentin und Mitglied im Vorstand der deutschen Sektion der IPPNW.

Erster Tag des Studierendenkongress 2014 in Astana, Kasachstan, im Vorfeld des 21. IPPNW World Congress. Kasachstan – auch wir müssen es noch mal sagen: ein Land, über das so wenig bekannt ist, riesengroß – und dann doch nur fünfeinhalb Flugstunden von Berlin entfernt. Auf dem Flug finden wir Zeit in das sehr empfehlenswerte „In search of Kazakhstan – the land that disappeared“ von Christopher Robbins reinzulesen und sind gespannt auf die Menschen, die Äpfel und natürlich die 1997 aus dem Nichts gestampfte neue Hauptstadt Astana.

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