Besuch bei der DTK

Besuch bei der DTK. Foto: IPPNW

Wir treffen die Vorsitzenden Leyla Güven und Berdan Öztürk. „Corona wird vorüber gehen aber Erdoğan wird bleiben.“
Der DTK (türk.: Demokratik Toplum Kongresi, zu Deutsch: Kongress der Demokratischen Gesellschaften) ist eine in Kurdistan aktive NGO. Sie ist nicht verboten, wird von der türkischen AKP aber als Teil der Union der Gemeinschaften Kurdistans (kurdisch: Koma Civakên Kurdistan, KCK) gesehen und somit als terroristisch bezeichnet.

Frau Güven erzählt, dass gegen alle Mitglieder vom Staat Dossiers angelegt werden, meist mit Zitaten aus Reden, die die Regierung kritisieren. So könne jederzeit eine Festnahme erfolgen und Anklagepunkte präsentiert werden. Frau Güven wurde im KCK-Prozess zu mehreren Jahren Haft verurteilt, die sie inzwischen mit der Untersuchungshaft abgesessen hat. Es wird aber weiter gegen sie ermittelt, u.a. wegen einer Rede, in der sie die Zwangsverwaltung kritisiert hat. Es droht ihr wie vielen anderen die Aufhebung der Immunität und die Aberkennung des Abgeordneten-Status. Dann könnte ihr neue Haft drohen. Weiterlesen

Zeichen für Völkerverständigung und friedliches Zusammenleben

Frauen in Gwardeisk unterstützen die Social-Media-Kampagne "We refuse to be enemies". Alexander Steffens (IPPNW) in der zweiten Reihe. Foto: privat

Frauen in Gwardeisk (Russland) unterstützen die Social-Media-Kampagne „We refuse to be enemies“.  Foto: privat

Am 21. August 2016 ist unser Friedenskonvoi bestehend aus über 70 Fahrzeugen nach insgesamt zwei Wochen und etwa 4.200 zurückgelegten Kilometern wieder am Brandenburger Tor eingetroffen. Unsere Reise hat uns durch Polen, die russische Exklave Kaliningrad und das Baltikum in das russische Kernland geführt, wo wir neben unserem Zielort Moskau auch die Städte Pskov, St. Petersburg, Twer und Smolensk besucht haben. Die Rückfahrt führte uns anschließend noch durch die Städte Minsk und Warschau.
Weiterlesen