Sicherheit neu denken

Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik

Treffen der Initiative „Sicherheit neu denken“ am 27./28. Januar 2020 in Frankfurt a.M. – Gedenken an 75 Jahre „Tag der Befreiung von Auschwitz“

Zwölf Teilnehmer*innen aus Kirchen und Friedensinitiativen haben diese Woche in Frankfurt unter der professionellen Anleitung von zwei Moderator*innen intensiv gearbeitet an der Weiterentwicklung der Initiative „Sicherheit neu denken“. Wie schaffen wir einen Paradigmenwechsel weg von der jetzigen Regierungspolitik, die „Verantwortung“ als militärische Stärke und Intervention missversteht, hin zu einer Sicherheitspolitik, die nicht mehr auf Gewalt und Krieg beruht, sondern auf Kooperation und auf dem Wohlergehen aller Menschen und der Natur? Weiterlesen

Siegeszug der Barbarei – oder sozialökologische Transformation?

Wenn es keinen Kriegszustand zwischen den USA und dem Iran gibt, „würde man das als Staatsterrorismus bezeichnen, was hier stattgefunden hat.“ (Volker Perthes, Stiftung Wissenschaft und Politik, zum Drohnen-Mord am iranischen General Soleimani, ARD-Tagesthemen 3.1.2020)

Volker Perthes war in den letzten Tagen einer der wenigen, die in den Massenmedien hierzulande den Begriff des Terrorismus in Bezug auf den Drohnenmord gebrauchte – dabei ist dies nur allzu naheliegend: Terrorismus ist das Ausüben von ungesetzlicher Gewalt und das systematische Erzeugen von Angst. Er dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten – eben dies ist das Motiv des ferngesteuerten Anschlags, gelenkt wahrscheinlich über die Relaisstation auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in der Pfalz. Weiterlesen