
Foto: IPPNW
Internationale Konferenz in Rom am 11. und 12.04.2025
Über 300 Delegierte aus 16 Ländern, u.a. aus Argentinien, Mali und Südafrika, trafen sich (zum Teil digital) in Rom um über den Verlauf der Kampagne in den verschiedenen Ländern zu informieren.
Die Delegierten sind Gewerkschafter*innen, Jurist*innen, Politiker*innen, Menschenrechtler*innen, kurdische Aktivist*innen und eine italienisch-deutsche Antifa Jugendgruppe. Dazu eine Delegation der DEM-Partei aus der Türkei und eine Sprecherin der Autonomieverwaltung Nord- und Ost Syrien. Im Mittelpunkt stand der aktuelle Aufruf Öcalans für Frieden und eine demokratische Gesellschaft vom 27. Februar 2025. Weiterlesen

Mahmut Kacan, der ehemalige Vorsitzende der Anwaltskammer von Van, äußert sich zurückhaltend zu den Imrali-Gesprächen. Er hält das Vorgehen der Regierung für intransparent und sieht unter den gegenwärtigen Bedingungen staatlicher Repression keine Basis für einen kurdischen Gesellschaftskongress. Dieser sei aber in einer grundlegenden Frage wie der Aufgabe des bewaffneten Kampfes notwendig und werde auch von Abdullah Öcalan gefordert. Wie soll über Rojava verhandelt werden, solange dort ein Angriffskrieg geführt wird? Erst am 17. März 2025 seien dort sieben Menschen – eine ganze Familie mit fünf Kindern – durch eine nachweislich türkische Drohne getötet worden.